Wohin entwickelt sich unsere Gesundheit?

Unsere Gesundheit ist abhängig von vielen Faktoren, die größten sind die tägliche Bewegung und unsere Nahrung. Die Zahl der unreflektierten Konsumenten und Geschwindigkeit technischer Veränderungen nimmt zu und stellt unseren Körper vor immer größere Herausforderungen. Mehr künstliche Zusätze und bequemere Tagesabläufe – steuern wir auf den Abgrund zu?

Betrachtet man das Thema Gesundheit ganz allgemein, so ist es doch ziemlich verwirrend, dass das Wissen um Abläufe im Organismus, die Kenntnisse über Krankheiten oder das Aufdecken von Risikofaktoren zu einer Verbesserung unseres Wohlbefindens führen müsste. Leider aber ist eher das Gegenteil zu beobachten. Schwere Erkrankungen und Allergien sind auf dem Vormarsch und beeinträchtigen stark unsere Lebensqualität. Liegt dies an den besseren diagnostischen Verfahren oder einer erhöhten Sensibilität für das Thema oder liegt es schlussendlich daran, dass wir immer stärkeren und schädlichen Umweltfaktoren ausgesetzt sind?

Egal an welche Ursachen Sie glauben, erwiesen ist, dass vor allem Fitness Training als auch eine gute ausgewogene Ernährung zusammen mit der Vermeidung von Risikofaktoren Ihre Gesundheit enorm beeinflussen. Wie groß dieser Faktor ist wird häufig unterschätzt. Wenige Personen lesen überhaupt die Verpackungen im Supermarkt oder sind sich bewusst, wie lange und wie häufig sie pro Tag sich nicht bewegen und einfach nur sitzen. Dazu kommen noch die bekannten Laster wie Zigaretten rauchen, Alkohol, Schlafmangel oder chronischer Stress. Das Wissen um wichtige Faktoren der Gesundheit ist öffentlich und allen zugänglich. Das Interesse daran aber eher gering. Wozu sich um die eigene Gesundheit kümmern wenn es doch Ärzte gibt, die es schon richten werden?

Die fehlende Eigeninitiative ist nach wie vor eines der Hauptprobleme für die eigene Gesundheit. An Gelegenheiten mangelt es nicht und so sind einerseits viele Informationen kostenfrei zugänglich und ermöglichen ebenfalls auch eine kostengünstige Durchführung. Fitness Training kann überall durchgeführt werden und erfordert nicht immer ein Fitness Studio oder ein Stadion. Ähnlich verhält es sich mit einer gesunden Ernährung. Sofern die Motivation da ist, sich um die eigene Gesundheit zu kümmern wird es auch Mittel und Wege dazu geben.

Setzt sich der Trend fort, dass eine Mehrheit sich kaum um die Gesundheit und eigene Fitness kümmert, so werden die Probleme wachsen – nicht nur für die einzelne Person sondern für das ganze Gesundheitssystem. Dabei gibt es natürlich einzelne positive Entwicklungen zu verzeichnen. So führen mittlerweile auch Discounter Bioprodukte – diese sind zwar immer noch etwas entfernt von reinen Naturprodukten und artgerechter Haltung aber immerhin ein Anfang. So sollten Sie es auch halten, wenn Sie sich im Ihre Gesundheit sorgen: Übernehmen Sie Verantwortung und kümmern sich selbst darum, aber haben Sie keine Angst vor großen Veränderungen. Es reicht schon ein kleiner Schritt, um sich zu verbessern. In der Summe kann dies beachtliche Erfolge haben. Also nutzen Sie eine ruhige Minute und schauen, welche kleinen Veränderungen Sie ohne große Mühen und Entbehrungen einfach umsetzen können. So werden auch Sie lange gesund bleiben und auch im Alter noch eine hohe Lebensqualität haben.

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Fitness Training Grundlagen und Planung

Das neue Jahr hat gerade begonnen und viele Menschen sind dabei, Pläne zu schmieden und die nächsten Monate zu planen. Dabei werden viele gute Vorsätze gefasst. Sport und Gesundheit fallen in diesem Zusammenhang ziemlich oft und dies ist auch der Grund, weswegen wir Ihnen einen kurzen Einblick in die Grundlagen des Fitness Trainings geben möchten bzw. Ihnen die Planung erleichtern möchten.

Gewichtsreduktion, Muskeln aufbauen oder endlich einen Marathon laufen – das wär es doch für 2016. Vor allem zu Jahresbeginn ist die Motivation der Menschen besonders hoch. Diese Energie kann sehr gut genutzt werden, um durch eine gute Planung langersehnte Ziele endlich zu erreichen. Dabei gilt es einige Grundregeln zu beachten, die wir Ihnen im Folgendem kurz erläutern möchten.

Wie funktioniert eigentlich das Fitness Training und wie bekommen Sie Ihren Körper in die Richtung, in die Sie möchten? Vereinfacht kann man sagen, dass der Organismus sich immer langfristig an die Reize anpasst, welchen er öfter und regelmäßig ausgesetzt wird. Dies soll helfen, diesen Störungen besser und entspannter entgegenwirken zu können. Unser Körper befindet sich die meiste Zeit in einem Gleichgewicht und versucht bei Änderungen dieses Zustandes dieses Gleichgewicht auch möglichst schnell wiederherzustellen. Innerhalb dieser Zone ist der Energieverbauch minimal und daher dies der favorisierte Zustand. Sobald wir trainieren oder uns anderweitig belasten wird dieses Gleichgewicht bedroht und der Organismus muss zusätzliche Ressourcen aufwenden. Daher passt er sich nach solchen wiederholten Störungen daran an, um diese Unterbrechung der Balance zu erschweren. Wenn Sie also Krafttraining betreiben oder Laufen gehen wird es anfangs vielleicht etwas anstrengend sein, später aber nach erfolgter Anpassung und Verbesserung gelingen Ihnen diese Dinge leichter. So wirkt Sport auf uns und verbessert so die Leistungsfähigkeit. Das Gleichgewicht wird gestört und der Körper passt sich an, um diese Störungen künftig zu erschweren. Somit ist es wichtig, dass Sie regelmäßig das Gleichgewicht unterbrechen, nach dem Motto wer rastet der rostet. Andernfalls beschleunigt sich der Alterungsprozess und der Körper baut langsam ab.

Wenn Sie dieses Prinzip von Training berücksichtigen und immer mal wieder eine Störung des Organismus herbeiführen sind Sie auf einem guten Weg. Dabei ist egal wie so eine Störung aussieht. Auf eine Länge Belastung wie beim Laufen wird die Ausdauer positiv reagieren, auf kurze anstrengende Belastungen eher die Kraft. Aber auch der Stoffwechsel passt sich an und lernt, mit den Bedingungen besser umzugehen. Wenn Sie also regelmäßig Ausdauersport betreiben werden mehr Fette verbrennt und Zucker weniger als Energieträger herangezogen. So verbrennen Sie auch Körperfett bei Alltagstätigkeiten. Wird die Muskulatur regelmäßig gereizt wird diese ebenfalls mit einer Verdickung und einem Zugewinn an Kraft reagieren. Leider aber halten diese Anpassungen immer nur so lange, wie Sie auch am Ball bleibe, denn bei längeren Pausen wird wieder das Ausgangsniveau angestrebt, denn das spart Energie.

Wenn Sie also mehr Sport machen möchten und Ihre Fitness Ziele in 2016 endlich erreichen möchten ist eine gute Planung das Wichtigste. Nehmen Sie sich dazu genügend Zeit, denn Fitness Training kann nur funktionieren, wenn Sie es auch regelmäßig machen und langfristig betreiben. Ein kurzer Aktionismus wird Ihnen wenig helfen – langfristiges Engagement wenn auch weniger intensiv ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Blocken Sie daher feste Trainingszeiten und versuchen Sie daraus ein Ritual zu machen und vor allem suchen Sie sich eine Sportart die Ihnen Spaß macht.

Ihre Sarah

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Gute Vorsätze richtig planen und dann auch einhalten

Langsam rückt der Jahreswechsel immer näher und damit verbunden auch die guten Vorsätze für das neue Jahr. Viele Menschen setzen sich Ziele, die sie früher nicht erreicht haben und reden sich ein, dass das nächste Jahr auf jeden Fall besser sein wird in Bezug auf persönliche Errungenschaften. Warum viele aber scheitern lässt sich einfach erklären, denn der Misserfolg ist schon vorprogrammiert und liegt in der Natur der Sache.

Warum so viele Menschen ihre guten Vorsätze nicht erreichen und schnell wieder aufgeben liegt nicht unbedingt an der Inkonsequenz oder Disziplinlosigkeit, sondern vielmehr daran, wie die Ziele gesteckt werden. Wer schon beim ersten Schritt Fehler macht wird auch bei den folgenden Etappen wenig erfolgreich sein und deswegen ist es viel wichtiger, bei der Zielsetzung einige Kleinigkeiten zu beachten, als möglichst viel Energie in die Erreichung dieser zu stecken. Denn wer gleich am Anfang alles richtig macht, der wird auch später viel einfacher an seine Ziele kommen. Warum das alles so schwer ist lässt sich mit wenigen Worten erklären: Wir Menschen reagieren auf Veränderungen immer etwas träge und bleiben gern bei Gewohnheiten. So fällt es vielen schwer, wenn Sie sich über Jahre schlechte Gewohnheiten angeeignet haben und diese dann plötzlich ablegen sollen. Daher schaffen es auch viele Personen eben nicht, von heute auf Morgen grundlegende Dinge umzustellen. Wie gesagt kann hier eine gute Planung helfen.

Zu Zielen kann man sich ein paar elementare Dinge merken. So sollten diese vor allem spezifisch sein. Wenn Sie gute Vorsätze für das neue Jahr treffen, dann sollten Sie diese möglichst genau formulieren. Möchten Sie mehr Sport machen? Kein Problem aber definieren Sie am besten ganz genau, was Sie damit meinen. Wie viel ist denn mehr und was ist nach Ihrer Definition eigentlich Sport? Der Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad, das Training im Fitness Studio oder der nächste Marathon. Bei der gesunden Ernährung sieht es ähnlich aus. Versuchen Sie also die Ziele möglichst genau zu beschreiben und halten Sie dies wenn möglich auch schriftlich fest. Dies hat zum einen eine höhere Verbindlichkeit aber zeigt auch eine intensivere Beschäftigung mit dem Thema, da Sie sich etwas mehr Gedanken bei der Formulierung machen müssen. Ein weiterer wichtiger Punkt für gute Ziele und eine hohe Erfolgsaussicht diese zu erreichen ist der Punkt diese messbar zu machen. Bleiben wir bei „mehr Sport“ – dies lässt sich an der Häufigkeit der Termine gut feststellen und kontrollieren. Aber auch der Fortschritt kann gut gemessen werden. Dies stärkt die Motivation und sichert eine kontinuierliche Handlung. Ein weiterer Punkt ist die Erreichbarkeit. Es lohnt sich weder zu schwere Ziele zu setzen als auch zu leichte. Wenn wir keine Aussicht auf Erfolg haben oder das Ziel zu einfach erscheint schindet unsere Motivation. Die größten Anregungen für die Motivation sind Ziele mit einer moderaten Aussicht auf Erfolg, vielleicht so zwischen 40-60%. Versuchen Sie daher nicht zu schwere Vorhaben in die Tat umzusetzen, da ein Scheitern frustriert aber eben auch nicht zu einfache, da uns Kleinigkeiten kaum anspornen. Ein weiterer Punkt ist die regelmäßige Überprüfbarkeit. Diese ist besonders wichtig, um uns bei Laune zu halten. Es wird zwangsläufig passieren, dass Sie ihr Ziel unterwegs irgendwann aus den Augen verlieren oder hinterfragen. Da kann es besonders von Vorteil sein, Fortschritte aufzuzeigen. So bleibt die Motivation erhalten und wir können sehen, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Der letzte Punkt ist eine feste Frist. Setzen Sie sich einen Stichtag, bis zu welchem Sie Ihr Ziel erreicht haben sollten. Nur so werden Sie aufhören es vor sich her zu schieben. Sicher kenne Sie noch die Schulzeit in welcher am letzten Tag die Hausaufgaben erledigt wurden. So auch heute noch. Nur wenn ein wenig Druck dahinter steckt steigt auch die Bereitschaft an den Zielen zu arbeiten, bei dem einen mehr dem anderen weniger.

Beherzigen Sie diese Vorschläge und Sie werden nie wieder Probleme haben gesetzte Ziele und gefasste Entschlüsse umzusetzen.

Ihre Sarah

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Das Rauchen einstellen

Das Rauchen kommt langsam außer Mode und auch der Schutz der Nichtraucher erschwert vor allem in der Öffentlichkeit das Hobby ungemein. Aber auch die gesundheitlichen Auswirkungen der Zigaretten sind mittlerweile immer besser untersucht und lassen keine Zweifel mehr daran, wie schädlich diese Angewohnheit ist. Im Folgenden möchten wir Ihnen einen kurzen Einblick in das sehr teure Hobby Rauchen geben.

Nun vielleicht trifft der Begriff Hobby nicht so unbedingt zu, jedoch ist es eine liebgewonnene Gewohnheit, teilweise sogar mit hohem Suchtcharakter. Das Inhalieren bestimmter Stoffe wird schon seit Jahrhunderten praktiziert und ist in den Industrieländern nach wie vor sehr beliebt. Allerdings sind die gesundheitlichen Auswirkungen teilweise drastisch. So konnten Studien zeigen, dass Raucher etwa 9 Jahre weniger Lebenszeit haben selbst wenn diese nur moderat qualmen (etwa 10 Zigaretten pro Tag). Kommt dann noch das Bierchen dazu so sind es sogar 15 Jahre. Eine andere Studien hatte ähnliche Zahlen und kam zu der Aussage, dass jede Zigarette etwa 8 Minuten weniger Leben bedeutete. Trotzdem wird nach wie vor noch viel zu viel geraucht.

Rauchen gilt als einer der größten Risikofaktoren für die meisten internistischen Erkrankungen und belastet das Herzkreislaufsystem sehr. Lungenkrebs ist wohl die bekannteste Krankheit, aber auch Stoffwechselerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Herzkrankheiten stehen in engem Zusammenhang mit dem Rauchen. Viele Menschen versuchen der Sucht zu entkommen und kennen die Gesundheitsrisiken, scheitern jedoch häufig an der Selbstbeherrschung und Disziplin. Mit dem Rauchen aufzuhören ist nach mehr Sport treiben einer der meist genannten guten Vorsätze für das neue Jahr. Sollten Sie das Rauchen nicht lassen können, so machen Sie wenigstens genug Sport und Fitness Training, denn Nichtraucher ohne Sport und Bewegung sind nämlich oft körperlich gefährdeter als rauchende Sportler. Dies ist kein Freifahrtsschein nun die Zigaretten zu behalten. Sport kann übrigens sehr gut helfen, das Rauchen aufzugeben. Mit Sport schaffen es nämlich 3x mehr Menschen, den Zigaretten den Rücken zu kehren.

Sollten Sie noch einer der wenigen sein, der ab und zu gern mal eine Zigarette raucht, versuchen Sie diese schlechte Angewohnheit abzulegen. Wirklich schwer ist nur der Anfang und wenn Sie die erste Woche überstanden haben, dann haben Sie es meist geschafft. Übrigens behindert der Rauch der Zigarette die Sensibilität der Geschmacksknospen und so hat man nach dem Ausstieg wieder mehr Genuss beim Essen und leider auch mehr Appetit. Ohne Zigaretten verheilt auch die chronische Magen-Schleimhaut-Entzündung. Da kann eine Ernährungsberatung oder ein Personal Trainer helfen.

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Machen Sie es richtig aber nicht erst am ersten Januar

Weihnachten rückt immer näher und somit auch das neue Jahr. Viele Menschen haben das gesunde Jahr 2015 bereits abgeschlossen und schummelt und schlemmen vor sich hin, denn im nächsten Jahr wird alles anders. Daher kann getrost in diesem Jahr noch einmal genossen werden. Diese Vorgehensweise weiderholt sich jedes Jahr im Herbst aufs Neue und die gesundheitlichen Probleme wachsen. Was können Sie tun?

Viele Menschen wissen welche Verhaltensweisen und Gewohnheiten eher schlecht für die Gesundheit sind und welche positiv. Trotzdem fällt es so vielen schwer, bestimmte Ziele zu erreichen, sich die eigenen Wünsche zu erfüllen und Vorsätze auch umzusetzen. Daher ist der Jahreswechsel für die meisten ein Orientierungspunkt, an welchem dann neue Verhaltensweisen fest gemacht werden sollen um endlich die Ziele zu erreichen. Im neuen Jahr wird dann alles anders und es soll mehr Sport gemacht werden, besser gegessen werden, mit dem Rauchen aufgehört und weniger Alkohol getrunken werden. All diese Entscheidungen finden auf einer rationalen Ebene statt – Spaß macht dies dem Individuum in erster Linie nicht. Deswegen wird auch versucht, diese Phase so weit wie möglich zu verzögern bis dann der erste Januar vor der Tür steht. In dem Wissen, im nächsten Jahr wird es angeblich richtig hart nutzen viele die letzten verbleibenden Tage noch aus und schlemmen und faulenzen was das Zeug hält. Die Bilanz wird schon wieder im neuen Jahr ausgeglichen… Problem dabei ist nur, dass die Rechnung nur aufgehen würde, wenn die entsprechenden Personen auch wirklich im Januar mit einer gesunden Lebensweise anfangen würden. Die meisten tun dies nämlich nicht oder nur sporadisch und haben in Februar wieder Schwund und Elan verloren. Das Ergebnis kennen Sie. Ziel war es ja sich gesundheitlich zu verbessern – dies hätte auch ein wenig Nutzen gehabt, wenn man sich in den Monaten davor normal verhalten hätte. Da die meisten aber davor noch einmal richtig ungesund leben vermag die kurze gute Phase dieses Fehlverhalten nicht mehr kompensieren. Im Grunde verschätzen sich jedes Jahr die Menschen aufs Neue und denken, durch ein wenig Sport und gute Ernährung kann man auf jeden Fall die Weihnachtszeit kompensieren. Dieses Phänomen finden wir auch in anderen Bereichen. So gibt es unzählige Fitness Sportler die einen Schummeltag (Cheat-day) einlegen an welchem gegessen werden kann was man will und das gesunde Verhalten für 24 Stunden vergessen wird. Auch hier ist die Bilanz eher negativ, denn an einem Tag schaffen Sie viel von dem eigentlichen Trainingserfolg zu zerstören. Dreht man den Spieß einmal um, dann wäre es für die meisten Menschen das Beste zu dem ungesunden Verhallen einmal einen Cheat Day einzulegen und sich einmal in der Woche für 24 Stunden optimal zu verhalten. Durch gesunde Ernährung und Fitness Training, keine Zigaretten und kein Alkohol, genug Schlaf etc. werden Sie schnell merken, dass es Ihnen an diesen Tagen deutlich besser geht und es nicht ganz so schlimm ist wie vorher angenommen. Gewohnheiten sind der Schlüssel zum Erfolg. Versuchen Sie daher nicht den Kalender als Orientierung zu nehmen, um endlich an Ihren Zielen zu arbeiten sondern versuchen Sie vielmehr schlechte Verhaltensweisen und Gewohnheiten abzulegen. Dies kann mit kleinen Schritten beginnen. Andernfalls wird die Motivation, die viele am 1.1. verspüren nur von kurzer Dauer sein. Ziel sollte es nämlich sein, dass ganze Leben gesund zu gestalten – dann sind auch mal ein oder zwei Ausnahmen drin. 😉

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Wie genau funktioniert eine Wettkampfvorbereitung

Viele Menschen lieben am Sport die Herausforderung und die Auseinandersetzung mit anderen bzw. auch der eigenen Bestmarke. Dazu werden vor allem Wettkämpfe gern genutzt, um unter bestimmten normierten Bedingungen einen Vergleich herstellen zu können. Wie Sie am besten abschneiden und am Ende stolz auf Leistung und Medaille sein können erfahren Sie hier.

Die Wettkampfvorbereitund ist sehr spezifisch, folgt aber trotzdem ein paar Grundregeln und kann so grob für nahezu alle Ausscheidungen berücksichtigt werden. Wenn Sie diese Punkte besonders beachten, dann ist vielleicht auch noch eine bessere Leistung drin.

Tipp Nr. 1: genügend schlafen! Damit ist nicht nur der Vorabend und das frühe zu Bett gehen gemeint, sondern vor allem auch die Tage davor. Meist kann man in der Nacht direkt vor dem Wettkampf sowieso nicht gut schlafen auf Grund der Aufregung. Da ist es besonders wichtig, dass man das Schlafdefizit der letzten Tage nicht verschleppt. Meist reagiert der Körper auf Grund des Adrenalins sowieso etwas verzögert und richtig platt sind Sie erst nach 2 schlaflosen Nächten. Schlaf ist nicht nur wichtig für die Regeneration, er steuert auch unseren Hormonspiegel. Nehmen wir nur einmal das männliche Sexualhormon Testosteron. Dieses ist vor allem wichtig für die Muskeln weswegen es auch als Dopingmittel verboten ist wenn es von außen zugeführt wird. Schlafen Sie weniger, so sinkt der Testosteronspiegel und andere Stresshormone steigen an und können die Leistung und auch den Trainingseffekt negativ beeinflussen. Daher viel und rechtzeitig schlafen.

Tipp Nr. 2: Fitness Training! Egal welche Sportart Sie betreiben, und wenn es eben Schacht ist – eine höhere Fitness sichert auf vielen Ebenen und nicht nur der körperlichen den Erfolg. Schauen Sie einfach mal zum Motorsport. Auf den ersten Blick möchte man meinen, dass der Fahrer nur in der Maschine sitzt. Aber das Steuern erfordert höchste Konzentration und auch Ausdauer. Weiterhin ist eine bessere Physis generell von Vorteil. Natürlich beim Sport besonders stark. So hält das Athletiktraining in den letzten Jahren starken Einzug in alle Sportarten, denn es hat sich gezeigt, dass Technik und Taktik am Limit sind, aber die körperliche Fitness noch ausbaufähig ist und vor allem vor Verletzungen schützt. Nach einer enorm verletzungsreichen Bundesliga Saison hat selbst der DFB beschlossen, die Fitness Trainer beim Fußball aufzustocken.

Tipp Nr. 3: Achten Sie auf die Ernährung! Ihre Lebensmittel sind das Benzin für Ihren Organismus und wenn Sie vergessen zu tanken oder gar das falsche tanken ist schnell Schluss mit der Bestleistung. Hier empfiehlt es sich vor allem vor dem Wettkampf als auch während des Wettkampfes ordentlich und angepasst zu essen. Je nachdem was Sie vorhaben kann sich die Nahrung stark unterscheiden. IN der Regel sollten Sie aber direkt vor dem Ereignis eher Kohlenhydratreich essen um die Speicher aufzufüllen. Eiweiße und Fette können in geringerer Dosis verzehrt werden, da beide als Energieträger für den Körper eher schwer zu verdauen sind. Ausgenommen sind zum Beispiel Expeditionen in großen Höhen. Wer hier unterwegs ist solle auch viele Fette aufnehmen um die hohe Energiedichte zu nutzen. Ein Tipp sind zum Beispiel die Nudelpartys vor Wettkämpfen und die treue Banane während der Aktionen. So haben Sie auf jeden Fall genug Energie für die Belastungen. Und nicht vergessen: Genug trinken! Bereits 4% Wasserverlust führen zu starken Einschränkungen in der Leistungsfähigkeit sowohl motorisch als auch kognitiv.

Für eine optimale Wettkampfvorbereitung ist es manchmal sinnvoll einen Personal Trainer zu nutzen.

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Wurst und rotes Fleisch laut WHO krebserregend

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat gestern Wurstwaren als potentiell gesundheitsschädlich und krebserregend eingestuft. Nach Meinung von Experten sind der Verzehr von rotem Fleisch und die Verarbeitung nicht unbedingt zuträglich für unser Wohlbefinden. Beginnt jetzt ein Umdenken bei der Ernährung?

Kritische Esser wissen, dass unsere Lebensmittel nicht immer so gut für uns sind wie wir glauben. Vor allem die Verarbeitung der Produkte geschieht selten zum Wohl der Verbraucher. Gepökelt, geräuchert oder ähnlich behandeltes Fleisch ist nicht nur so produziert worden, um einen deftigen Geschmack zu liefern. Vielmehr soll so das Produkt haltbarer gemacht werden und dass Verbraucher auch den Geschmack mögen ist dabei sekundär. So geschieht es unter anderem auch bei anderen Lebensmitteln. Die Gesundheit rückt in den Hintergrund. Für Studien werden zudem Gelder benötigt welche meist aus der Industrie kommen – da verwundert es nicht, dass manche unbequeme Themen weniger Beachtung finden.

Nach Einschätzung der Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) sind Würstchen, Schinken und andere ähnlich verarbeitete Produkte krebserregend und können bei regelmäßigem Verzehr zu Darmkrebs führen. Diese Empfehlung teilt auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Weiterhin urteilen die Experten der IARC das auch rotes Fleisch das Risiko für Krebserkrankungen des Verdauungsapparates steigert wie Muskelfleisch von Säugetieren wie Rindern, Schweinen, Pferden und Ziegen. Daher sollte der Konsum von ansprechenden Produkten heruntergeschraubt werden. Generell kann jede Form von Fleisch bedenkenlos gegessen werden, nur sollte man es mit dem Verzehr nicht übertreiben. Hierzulande empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) eine Dosis von einem halben Kilo pro Woche nicht zu überschreiten. Im deutschen Durchschnitt essen aber Männer mehr als 1Kg und Frauen 600g pro Woche.

Die Erkenntnisse beruhen auf einer Meta-Analyse von über 800 Studien und führten unter anderem zu statistisch interessanten Aussagen wie 50 Gramm pro Tag steigern das Krebsrisiko um 18 Prozent. Allerdings sind die Forschungsergebnisse noch recht neu und müssen mit Vorsicht genossen werden. Meiden Sie in jedem Fall einen hohen Grad industrieller Verarbeitung egal bei welchen Produkten. Gerade bei geräucherten und gepökelten Waren ist das Risiko ernst zu nehmen. Bei rotem Fleisch sollte man nicht nur um der Tiere Willen den eigenen Konsum prüfen. Zwar gibt es Länder die trotz hohem Fleischkonsum geringe Erkrankungen an Dickdarmkrebs aufweisen, aber um hier wie auch bei der genauen Art des Fleisches zu differenzieren ist die Stichprobengröße zu gering. Fleisch bleibt wichtige Quelle für Eisen und bestimmte Vitamine – ein völliger Verzicht ist daher auch nicht ratsam. Wie so oft macht die Dosis das Gift.

Ihre Sarah

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