Zur positiven Wirkung von geringen Mengen Alkohols

Alkohol hat ganz verschiedene Wirkungen auf unseren Körper und ist eines der beliebtesten Genussmittel in unserem Kulturkreis. Dabei können die Wirkungen je nach Dosierung recht unterschiedlich sein. Aber ist er nun gut oder schlecht für uns?

Alkohol ist enorm beliebt und auch in der Gesellschaft anerkannt. Auf vielen Veranstaltungen wird er auf Grund seiner enthemmenden und befreienden Wirkung geschätzt. Allerdings kann er bei einer Überdosierung auch negative Folgen haben. Daher warnen viele Mediziner davor, denn es darf nicht vergessen werden, dass Alkohol nach wie vor ein Nervengift ist und in hohen regelmäßigen Dosierungen zu degenerativen Veränderungen des Körpers führt. Daher werden auch regelmäßige Kampagnen geführt, um auf einen verantwortungsvollen Genuss hinzuweisen.

Sicher kennen Sie die meisten Wirkungen von viel Alkohol. Wenigen Menschen ist aber bekannt, dass geringe Mengen durchaus eine positive Wirkung auf unseren Organismus und dessen Leistungsfähigkeit haben. So haben Sportschützen früher durch geringe Mengen bei Wettkämpfen betrogen, denn kleine Dosierungen sind durchaus leistungssteigernd. Dies ist umso kontroverser, da auf der einen Seite das zentrale Nervensystem stimuliert wird, aber bei einer regelmäßigen Überdosierung kaputt geht. Wie lässt sich die positive Wirkung erklären?

Nach dem Essen gibt es erst einmal einen Schnaps zur Verdauung – dieser Mythos ist noch weit verbreitet. Denn der Verdauung zuträglich wären nur die Kräuter im Likör und nicht der Alkohol, denn dieser Belastet den Mangen nur unnötig. Aber auf unser ZNS wirken ganz andere Faktoren. Alkohol steigert die Dopamin-Produktion und hat nicht nur deswegen eine stimmungsaufhellende Wirkung. In hoher Konzentration hingegen wird die Freisetzung gehemmt. Bei chronischer Belastung durch Alkohol fehlt dann der Botenstoff und führt zu einer Hypersensibilisierung der Dopaminrezeptoren, welche sich vor allem bei Entzug als unangenehm zeigt.

Dopamin gilt als Emotionstransmitter und macht uns fröhlich und glücklich. Demnach wäre eine Party für die beteiligten spaßiger, wenn die Mengen an Alkohol gering blieben und die Häufigkeit solcher Feiern überschaubar wäre. Welche die exakte Dosis für den Einzelnen darstellt ist schwer zu sagen, da die Suchtforschung viele Erkenntnisse aus dem Tierexperiment hat. Trotzdem gilt der Grundsatz, dass die Dosis das Gift macht. Demnach sind geringe Mengen Alkohol zu empfehlen und übermäßiger regelmäßiger Konsum dringend abzuraten. Für den Sport kann Alkohol durchaus eine positive Wirkung haben, denn neben den drei Makronährstoffen Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette ist Alkohol ein weiterer Energieträger, welcher bis zu einem kritischen Punkt relativ gut zu verstoffwechseln ist.

Zusammengefasst ist einem verantwortungsvollen, unregelmäßigen und moderaten Konsum nichts entgegenzusetzen. Die stimulierende Wirkung konnte nachgewiesen werden und viele Menschen Schätzen ein Glas Rotwein oder Bier. Hören Sie einfach auf Ihren Körper und beobachten Sie sich selbst, dann finden Sie die richtige Menge schon heraus. Prost!

Ihre Sarah

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