Weizen und Roggen sind schlecht für Ihre Gesundheit

Weizenprodukte wie Brot und Nudeln gehören zu unserer täglichen Ernährung. Sie liefern Energie für den Tag und sind zudem recht preiswert und bequem. Nur wenig ist aber über die negativen Wirkungen von Getreideprodukten auf unseren Körper bekannt. So kann ihr tägliches Brot durchaus auch zu Beschwerden und Missempfinden führen.

Getreideprodukte sind sehr energiehaltig. Durch ihren hohen Anteil an Kohlenhydraten liefern Sie uns eine Menge Brennstoff. Dieser wird allerdings nur noch von wenigen auch tatsächlich verbraucht, weshalb die meisten Menschen auch durch Getreide zwangsläufig zunehmen. Kohlenhydrate sind aber nicht unbedingt das Problem, denn diese könnten entweder durch Fitness Training wieder abtrainiert werden oder durch andere Quellen aufgenommen werden wie Obst oder Gemüse. Diese pflanzlichen Produkte haben zudem auch einen geringeren glykämischen Index, welcher besagt, dass der Zucker langsamer in das Blut geht. So sind Sie länger satt und bekommen zudem noch eine Menge Ballaststoffe und Vitamine. Außerdem schwankt der Blutzuckerspiegel nicht zu stark. Aber das dicke Ende kommt noch.

Nehmen wir einmal die gängigste Getreidesorte, den Weizen als Beispiel. Diese Pflanze enthält wie auch andere Getreidearten Lektine. Diese Substanz entstand im Rahmen der Evolution und sollte vor Fressfeinden und anderen Schädlingen schützen. Allerdings wirken Lektine auch bei uns und sind im Körper recht bindungsfreundlich. Besonders hervorzuheben ist das Weizenlektin WGA (wheat germ agglutinin). Es gilt als besonders aggressiv und resistent innerhalb verschiedener Verarbeitungsprozesse, wohingegen Gemüselektine eher harmlos sind, da diese zum Beispiel beim Kochen verloren gehen. Als Ergänzung könnte noch angeführt werden, dass die Fortpflanzung bei Früchten anders als bei Getreide verläuft, denn Obst und Gemüse soll ja von Tieren gefressen und die Samen dann verbreitet werden, wobei Getreidesamen direkt verspeist werden. Dabei werden die Weizenlektine durch die Verdauung eben nicht abgebaut. So wird die Darmschleimhaut sowie die Darmzellen beschädigt und können bei chronischer Belastung für die Lektine durchlässig werden. Im Körper steigern die Lektine dann Entzündungsreaktionen, stören den Muskelstoffwechsel und stören das Immunsystem. Hier die wichtigsten Wirkungen:

Weizen steigert Entzündungsreaktionen

Die Weizenlektine können über das Blut Organe wie Herz, Lunge, oder Gehirn erreichen und werden dort bekämpft. Diese kleinen Entzündungen greifen dabei körpereigenes Gewebe an. Das Risiko für Arthrose, Rheuma, Alzheimer, Herzinfarkt, Multiple Sklerose, Diabetes und Krebs genauso wie für Autoimmunerkrankungen steigt.

Weizen bremst Muskelaufbau

Die Lektine führen zu einer hormonellen Reaktion und behindern den Stoffwechsel. Kohlenhydrate sollten daher gerade zur Deckung des Energiebedarfs aus anderen Quellen aufgenommen werden.

Weizen schädigt Gelenke

Die Weizenlektine binden sich an das körpereigene Acetyl-Glucosamin, welches eigentlich zum Aufbau von Gelenkstrukturen elementar ist. So verliert es seine Funktion und die Gelenkstrukturen können geschädigt werden. Wer seine Arthrose mit Glucosaminpräparaten behandelt sollte daher auch den Weizenkonsum reduzieren.

Weizen reduziert die Immunabwehr

Weizenlektine ändern die Struktur der Immunzellen und reduzieren so den natürlichen Schutz vor Bakterien und Viren. Weiterhin wird die Darmflora negativ beeinflusst sowie der gesamte Vitamin D-Spiegel. Dieses Vitamin steht aber mit einem starken Immunsystem direkt in Verbindung. Er also oft krank ist sollte vielleicht mal die Ernährung umstellen.

Weizen führt zu drastischen Veränderungen des Blutzuckerspiegels

Die hohe Menge an Kohlenhydraten, übrigens auch bei anderen Getreidearten, und dem ebenfalls hohen glykämischen Index führen zu einer starken Reaktion der Bauchspeicheldrüse. Um den Blutzucker wieder in den Griff zu bekommen wird viel Insulin benötigt, wodurch die Energie in die Muskelzellen gelangt aber auch als Fett gespeichert wird. Weiterhin schädigt ein hoher Blutzucker die Gefäße und führt zu einer chronischen Überlastung der Bauchspeicheldrüse.

Weizenvollkornbrot als Alternative?

Die Energiemenge des Vollkornbrotes ist ähnlich, wenn diese auch langsamer abgegeben wird. Zwar enthält das Vollkorn meist mehr Nähr- und Ballaststoffe, aber der Gehalt an Lektinen ist auch höher.

Was können Sie statt Weizen essen?

Statt Weizen sollten Sie Ihren Verzehr von Gemüsen und Früchten erhöhen. Zudem gibt es viele Mehle, welche geringere Mengen an Lektinen enthalten zum Beispiel auf Nussbasis. Hirse, Quinoa, Amaranth, Dinkel, Emmer und Hafer sind ebenfalls zu empfehlen. Roggenlektine sind ähnlich aggressiv und resistent – seien Sie daher auch beim Roggen sparsam.

Ihre Sarah

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