Die 10 krebserregendsten Lebensmittel

Laut Statistik sterben pro Minute etwa 15 Menschen an Krebs weltweit. Eine erschreckende Zahl und die Spitze dieses Trends ist noch nicht erreicht. Durch unseren Lebensstil können wir das Krebsrisiko enorm beeinflussen. Vor allem unsere Ernährung hat einen großen Einfluss auf das Krebsrisiko. Hier einmal eine Liste der 10 gefährlichsten Lebensmittel.

Genetisch veränderte Lebensmittel

Vor allem in den USA sind Lebensmittel, welche genetisch verändert wurden besonders häufig in den Regalen der Supermärkte. Dabei haben Tierexperimente klar gezeigt, dass Pflanzen, bei welchen das Erbgut manipuliert wurde stark die Krebsrate erhöht. Durch eine starke Lobby werden die Verbraucher trotzdem damit versorgt – teilweise auch ohne deren Zustimmung. Hierzulande ist der Anbau genetisch veränderter Pflanzen zwar noch verboten, jedoch gibt es Schlupflöcher in dieser Regelung. Gerade Soja ist bei Vegetariern eine beliebte Eiweißquelle, jedoch sind 90% der Sojapflanzen verändert. Achten Sie daher besonders auf die Herkunft Ihrer Nahrung.

Mikrowellen-Nahrung

Sie sind praktisch und können die Nahrung besonders schnell erwärmen oder auftauen. Dabei bringen sie die Moleküle der Lebensmittel zum Schwingen und die dabei entstehende Reibungswärme führt dann dazu, dass die Speisen schön heiß werden. Nachteil an dieser ganzen Geschichte ist aber, dass vor allem bei Eiweißen die natürliche Struktur verloren geht und so unnatürliche Substanzen entstehen. Tiere sind feinfühliger als wir und verschmähen Mikrowellennahrung auch wenn es nichts anderes gibt. Sie sollten dies auch tun.

Konserven

In Konserven, Plastikverpackungen aber auch in Aluminiumfolie finden wir viele Stoffe wie zum Beispiel Bisphenol-A, welches einen negativen Effekt auf unseren Hormonspiegel hat und unsere Zellen schneller altern lässt; Aluminium ist generell ein Nervengift und tötet Zellen einfach so. Kaufen Sie daher unverpackte Lebensmittel wenn möglich. Diese sind auch frischer und frei von anderen Zusätzen.

Gegrilltes Fleisch

Grillen über der Holzkohle kann ab einem bestimmten Level gefährlich werden. Wer es gerade im Sommer mit dem Konsum übertreibt, der kann schneller an Krebs erkranken. Grund dafür sind Stoffe, die unter anderem durch das abtropfende Fett aber auch die Verbrennung an sich entstehen und in hoher Dosis das Krebsrisiko erhöhen.

Raffinierter Zucker

Zucker ist nicht nur für uns ein guter Brennstoff. Krebszellen können sich bestens von dem künstlichen Zucker ernähren. Egal in welcher Form, ein hoher Zuckerverzehr ist mehrfach ungesund. Achten Sie daher genau auf die Inhaltsstoffe Ihrer Lebensmittel und meiden Sie hohe Anteile an Zucker und Glukose-Sirup. Übrigens sind Süßstoffe wie Aspartam noch viel krebserregender als Zucker selbst.

Gesalzenes und geräuchertes Fleisch

Vor allem Wurstwaren fallen in diese Kategorie. Oft sind diese voll von Nitraten welche giftig sind für unseren Körper. Auch hier sollten Sie den Konsum auf das nötigste drosseln. Suchen Sie daher Alternativen und kaufen wenn möglich wenigstens direkt beim Fleischer und nicht aus der Verpackung.

Süße Limonaden und Säfte

Diese sind ein wahrer Cocktail aus ungesunden Substanzen wie Zucker, Farbstoffen und anderen Geschmacksverstärkern. Flüssigkeiten sorgen zudem dafür, dass die Inhaltsstoffe schneller ins Blut gelangen. Die meisten Limonaden haben dazu einen Nährwert gleich Null. Versuchen Sie auf Wasser oder natürliche Säfte auszuweichen, dann sinkt Ihr Krebsrisiko enorm.

Weißes Mehl

Dieser unbekannte Bösewicht ist fest verankert in unserer Ernährung. Durch den Herstellungs-und Verarbeitungsprozess bleibt kaum noch etwas von den ursprünglichen Nährstoffen übrig. Zudem ist der glykämische Index hier sehr hoch – die Energie gelangt sehr schnell ins Blut und muss dort umständlich abgebaut werden. Daraus resultieren viele Folgeerkrankungen und auch Krebs.

Pflanzliche Öle

Vor allem auf dem Weg der Herstellung werden diese Öle schlecht und ungenießbar. Weiterhin sind sie voll von Omega 6 Fettsäuren, welche ebenfalls die Zellen schädigen. Weichen Sie daher lieber auf die gute alte Butter aus, denn diese ist viel besser als Margarine.

Sie sehen also, Krebs lauert überall und ist in den meisten Fällen vermeidbar. Sie sollten sich in jedem Fall gut um Ihre Ernährung kümmern und sich informieren, denn Krebs ist häufig erworben und selten auf genetische Ursachen zurückzuführen.

Ihre Sarah

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Vitamin C – ein echter Held

Vitamine sind gesund und allen voran das Vitamin C. Daher soll man viel frisches Obst und Gemüse essen. Aber was macht diese Substanz eigentlich genau in unserem Körper und können wir davon auch zu viel zu uns nehmen?

Der Hype um Vitamine ist groß und es gibt eine Fülle an Produkten, die uns mit Vitaminen versorgen. Da wären die ganz klassischen Nahrungsergänzungsmittel in Kapsel- oder Tablettenform aber auch angereicherte Lebensmittel wie Säfte oder zum Teil auch Süßigkeiten sind voll von künstlichen Vitaminen. Brauchen wir diese und wenn ja wofür? Gerade in der kalt-feuchten Jahreszeit steigt die Infekt-Anfälligkeit an und entsprechende Produkte haben Zulauf. Dabei wissen die wenigsten Menschen eigentlich warum Vitamine und hier vor allem Vitamin C wichtig für uns sind.

Wussten Sie, dass wir vor Jahrhunderten das Vitamin C selbst produzieren konnten? Heute haben wir diese Fähigkeit verloren, da unsere Vorfahren durch die Nahrung genug Vitamin C aufgenommen haben und damit die Eigenproduktion nicht mehr notwendig war. Heute würden wir uns wünschen, das Vitamin selbst synthetisieren zu können, da viele Personen eben nicht mehr durch die Ernährung den Bedarf abdecken. Die meisten Tiere produzieren selbst noch Vitamin C – dies heißt aber nicht, dass Fleisch essen den Bedarf deckt. 😉

Vitamine lassen sich in die wasser- und fettlöslichen Varianten einteilen. Entsprechend dieser Eigenschaft sind auch einige kleine Feinheiten zu beachten. So kann man sich mit fettlöslichen Vitaminen wie dem Vitamin A auch vergiften – meist bei übermäßigem Verzehr z. Bsp. von Leber, da hier das Vitamin gespeichert wird und der Körper dieses nicht über den Urin ausscheiden kann. Wasserlösliche Formen wie das Vitamin C werden bei einer Überversorgung einfach ausgeschieden, können aber trotzdem schädlich sein und im Falle von Vitamin C zu Nierensteinen führen. Durch natürliche Lebensmittel können Sie kaum eine Überversorgung erreichen, da das Volumen der Nahrung zu groß ist – Vorsicht ist aber bei Supplements geboten, denn die künstliche Form ist nicht immer gleichmit dem echten Vitamin aus der Natur. Hier ein paar weitere Fakten:

Vitamin C Mangel ist selten

Die Industrie hat es geschafft einen wahren Run auf Vitamin C auszulösen, dabei ist ein Mangel extrem selten geworden. Sie brauchen also keine Angst vor Skorbut zu haben. Vielmehr sollten Sie sich fragen, ist es überhaupt notwendig so viel von diesem Vitamin zu konsumieren und bedeutet mehr auch automatisch gesünder? Vitamin C ist der Rockstar unter den anderen Vitaminen und sehr nützlich – wer sich aber ausgewogen und gesund ernährt, der schafft den Tagesbedarf von etwa 100mg spielend. Raucher benötigen übrigens die 1,5 fache Menge. Vergiftungen sind zwar nicht möglich, nur kann die Ausscheidung des überflüssigen Vitamins Niere und Geldbeutel schädigen.

Vitamin C ist anfällig für Hitze

Im Winter trinken Sie gern eine heiße Zitrone und möchten dadurch Ihre Abwehrkräfte stärken? Blöd nur, dass Vitamin C nicht hitzebeständig ist und so auch beim Kochen schnell zerstört wird. Ab etwa 40 Grad beginnt dieser Prozess und sorgt dafür, dass der Vitamin C Gehalt stetig abfällt. Versuchen Sie daher schonend zu garen und zu dünsten und vermeiden Sie unnötig hohe Temperaturen.

Vitamin C wird nicht gespeichert

Leider vermag unser Körper nicht Vitamin C zu speichern und wir sind auf eine tägliche Dosis angewiesen – andere Säugetiere sind dazu durchaus in der Lage. Wie bereits beschrieben ist dies unseren früheren Ernährungsgewohnheiten und dem Überfluss geschuldet. Das essentielle Vitamin muss also Tag für Tag neu aufgenommen werden und alles Überflüssige wird ausgeschieden.

Vitamin C verbessert die Eisen Resorption

Warum ist Eisen wichtig? Wir benötigen es zur Bildung des Hämoglobins, welches in den roten Blutkörperchen ist und den Sauerstofftransport im Blut enorm steigert. Vitamin C kann die Eisenaufnahme im Darm verbessern und ist vor allem bei Personen mit Eisenmangel wichtig. Hiervon sind vor allem Ausdauersportler aber auch Frauen generell häufig betroffen.

Vitamin C ist ein Antioxidationsmittel

Streng betrachtet ist Sauerstoff giftig. Wenn Sie dies nicht glauben, dann schauen Sie sich einfach mal eine alte Metallstange an – darauf findet man meist Rost. Dieser ist Zeichen der Oxidation. Auch im Körper findet dieser Prozess meist kontrolliert statt. Allerdings können als Produkt des Stoffwechsels auch freie Radikale entstehen, Sauerstoff ist eines davon. Er ist extrem Bindungsfreudig und führt teilweise im Körper auch ungewollt zu Veränderungen. Vitamin C dient als Radikalfänger und bindet diese Substanzen sehr effektiv. Daher wird dem Vitamin auch ein großer Einfluss auf unsere Gesundheit zugeschrieben.

Vitamin C unterstützt den Collagen-Aufbau

Vitamin C macht schön, denn es spielt beim Aufbau von Collagen eine wichtige Rolle. Somit ist es mit von entscheidender Bedeutung für die Festigkeit von Bindegewebe, des Knorpel und der Knochen. Bei der Wundheilung hat es außerdem einen großen Einfluss.

Vitamin C hilft beim Fettstoffwechsel

Es kann sogar beim Abnehmen helfen, denn zur Bildung bestimmter Enzyme für die Synthese von L-Carnitin aus Lysin und Methionin wird es benötigt. L-Carnitin hat im Stoffwechsel für die Fettsäuren eine Shuttle-Funktion und schleust so auch Fette zur Energiegewinnung durch die Zellwand.

Sie sehen, Vitamin C ist ein wahrer Alleskönner. Achten Sie daher darauf, dass Sie genügend frisches Obst und Gemüse zu sich nehmen. Auf die künstliche Anreicherung oder Vitaminpräparate können Sie dann verzichten.

Ihre Sarah

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Auf die Signale des eigenen Körpers achten

Warum werden Menschen krank und fühlen sich manchmal müde und abgeschlagen? Neben den offensichtlichen Gründen gibt es aber noch andere Einflussfaktoren, die Sie in Betracht ziehen sollten. Welche verraten wir Ihnen hier.

Ein Grundproblem unserer modernen Gesellschaft ist das wir lernen zu Verlernen. Durch technische Hilfsmittel, Gewohnheiten aber auch Leckereien konfrontieren wir unseren Körper mit Situationen und Einflüssen, welche die Evolution nicht vorhergesehen hat. Das Hauptproblem daran ist aber, dass wir darauf eben nicht mehr adäquat reagieren. So werden wir taub für die Signale von Innen und stumpfen ab wenn unserer Körper versucht uns mitzuteilen, dass etwas nicht stimmt.

Beispiel Nummer eins kommt aus dem Sport und betrifft unsere Motorik. Nehmen wir nur einmal unseren Gleichgewichtssinn. In Kindertagen gut ausgeprägt lernen wir diesen mehr und mehr zu ignorieren. Wie passiert das genau? Die meisten Kinder können durch eine aktive Jugend die Entwicklung der Sinne gut beschleunigen. Irgendwann aber orientieren Sie sich auch an Gegenständen im Raum wie Bauwerke oder Pflanzen. Dadurch werden die Einflüsse aus dem Innenohr immer sekundärer und unser Auge übernimmt mehr und mehr die Aufgabe für das Gleichgewicht zu sorgen. Problematisch wird dies dann, wenn Reflexe und schnelle Reaktionen benötigt werden oder einfach der optische Kanal überflutet wird mit anderen Reizen. Auch ist das Auge weniger Genau als der Vestibularapparat. So sinkt unter anderem auch die sportliche Leistung. Sie wollen testen wie weit diese Degeneration bei Ihnen ist? Dann stellen Sie sich auf ein Bein und schließen die Augen und vergleichen.

Nummer zwei sind technische Errungenschaften der modernen Zivilisation wie Rolltreppen, Aufzüge, E-Bikes oder andere praktische Maschinen. Klar waren die Menschen zur Zeit der Industrialisierung sicher nicht gesünder, denn harte Arbeit schädigt auch den Körper. Aber wegen Muskelschwund und Übergewicht hat sich dort keiner beschwert. Sicher ist ein zu Viel an Reizen für unseren aktiven Bewegungsapparat nicht gut, aber ein komplettes Fehlen auch. Ihr Körper meldet sich dann mit chronischen Schmerzen bis hin zur Verweigerung von Funktionen. Auch hier ignorieren wir den Rat des Organismus und lassen uns mit Wärme, Naturmoor, Massagen, Tabletten oder sogar Spritzen behandeln. Besser aber wäre es dem Körper zu geben wonach er eigentlich verlangt: Bewegung. Diese ist übrigens Merkmal jedes Organismus und sollte nie zu kurz kommen.

Letzter Punkt ist die Ernährung. Was da alles in den Rachen kommt ist teilweise schon erschreckend. Viele Menschen nutzen ihren Körper als Müllschlucker und wundern sich dann, dass das Immunsystem schwach ist, das Körpergewicht steigt und sie oft müde und wenig produktiv sind. Kein Wunder, wenn Sie so viel Mist essen. Auch hier mal als Experiment: Gehen Sie in die Garage und kippen Sie was Sie gerade da haben in den Tank ihres Autos. Es wird Ihren Dienst verweigern – warum sollte unser Körper anders reagieren? Signale wie Unwohlsein, Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und sogar Erbrechen werden dann anderen Ursachen als den Nahrungsmitteln zugeschrieben. Aber hier liegt der Kern des Problems. Achten Sie daher genau auf die Reaktion Ihres Körpers und versuchen Sie auch beim Einkaufen auf Inhaltsstoffe zu achten, die unnatürlich sind.

Wenn wir wieder lernen auf die Signale unseres Körpers zu achten würde es uns entschieden besser gehen. Fangen Sie noch heute damit an. Durch Coaching, Ernährungsberatung oder Fitness Training können wir Ihnen dabei helfen.

Ihre Sarah

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Welcher Fitness Typ sind Sie?

Fast jeder von uns, war doch schon einmal im Fitnesscenter. Ich zum Beispiel schau immer gerne anderen Personen im Fitnesscenter bei dem Training zu, um etwas zu lernen oder mir Übungen abzuschauen. Da ist es doch immer interessant, was es für verschiedene Fitness-Typen gibt. Natürlich kann man nicht jeden direkt in einen bestimmte Gruppe einteilen. Allerdings ist es doch sehr interessant und unterhaltsam, was man für verschiedene Typen im Fitnesscenter zu sehen bekommt. Vielleicht haben Sie sogar einen Trainingspartner oder Freund den Sie in einen bestimmte Gruppe einteilen würden.

#1 Der Anfänger – Einen Anfänger erkennt man oft ziemlich schnell. Er ist meistens noch sehr untrainiert, was anfangs normal ist, denn jeder fängt mal klein an. Er trainiert oftmals an Geräten und verwendet diese nicht immer ganz korrekt. Dabei können lustige Situationen aber auch Gefahren entstehen. Daher sollte man sich hier stets hilfsbereit zeigen wenn gerade kein Trainer in Sicht ist. Meist trifft man Ihn in kleinen Gruppen an, da so die Hemmschwelle geringer ist und die Motivation höher. Anfänger machen die größten Fortschritte, da bereits kleine Trainingsreize zu einer starken körperlichen Reaktion führen. Allerdings bauen Sie auch vermehrt Fehler ein weswegen hier eine engere Betreuung wichtig wäre.

#2 Der Disziplinierte – Er hat seinen ganz eigenen Rhythmus und lässt nie ein Training ausfallen, selbst wenn er mal lange Arbeiten muss oder eine Party ansteht. Er geht selbst spät abends noch um sein Ziel zu erreichen. Sein Trainingsplan ist genauso klar strukturiert wie seine Woche und abbringen lässt er sich davon nicht. Beim Sport trägt er immer ein kleines Büchlein mit sich, um seine Übungsfolgen, Belastungsnormativa und Ergebnisse einzutragen. Er ist im Studio fast immer alleine oder mit dem gleichen disziplinierten Trainingspartner unterwegs und fokussiert sich auf das wesentliche – das Fitness Training. Für Ihn zählt nur der Erfolg und seine Leistung beim Training! Auch er gehört zu den besonders erfolgreichen Typen, denn die Regelmäßigkeit und Kontinuität sind wichtige Leistungsfaktoren im Training.

#3 Der Hektiker – Er kommt meist schon in Trainingssachen in Studio oder zum Kurs und dies unmittelbar vor Beginn. Warmup ist für ihn ein Fremdwort und er hat oftmals auch vom restlichen Training keinen konkreten Plan. Welche Übungen oder Muskelgruppen er trainieren will hängt dann von den freien Kapazitäten ab. Während der Übungen überlegt er schon, was er als nächstes machen kann und das am liebsten alles zeitgleich. Er führt die Übungen schnell und unsauber aus, arbeitet mit Schwung und fälscht die Wiederholungen ab. Meist ist er so schnell wie er gekommen ist auch wieder aus dem Studio hinaus, sein Cool-down ist das rumlaufen mit offener Jacke. Er ist weniger erfolgreich im Training und beruhigt meist nur sein Gewissen. Die Zeit die er einspart legt er bei Verletzungen drauf oder büßt diese bei geringer Trainingseffizienz ein.

#4 Der Entspannte – Als Gegenpol zum Hektiker hat er enorm viel Zeit und gehört quasi zum festen Inventar des Studios. Bei den Übungen macht er alles ganz gemächlich und mit den Pausenzeiten nimmt er es ganz genau: lieber etwas länger für die Regeneration einplanen. Dabei blockiert er gut und gerne mal 20 Minuten ein Gerät und macht in der Zeit nur eine Übung, liest Zeitung oder ist mit dem Handy beschäftigt. Seine Philosophie ist es, das Training ruhig angehen zu lassen und den Ball flach halten. Er ist im Fitness Training weniger erfolgreich, da sein Training nicht effizient ist. Er könnte in kürzerer Zeit viel mehr erreichen.

#5 Der Experte – Jeder kennt ihn, der Experte kann alles besser! Er macht grundsätzlich jede Übung richtig. Aber dabei bleibt es nicht. Er muss auch dafür sorgen, dass Sie Ihre Übungen richtig machen und erklärt Ihnen diese ganz genau – gern auch ungefragt. Er kennt sich natürlich auch enorm gut mit anderen Themen aus wie der Ernährung, mit Verletzungen, der Aufstellung der Nationalmannschaft und der Quantenphysik. Anderen Meinungen ist er wenig aufgeschlossen und sein Fitness Training ist das Maß aller Dinge. Auch wenn der Experte das nötige Fachwissen mitbringt, so ist sein Fortschritt durch seine Verbohrtheit doch etwas limitiert.

#6 Der Poser – Der Poser sieht immer super aus, ist durchgestylt und hat besonders schöne Kleidung an. Das Training macht er am liebsten mitten auf der Fläche und vor dem Spiegel. Dabei dreht er sich im Kreis, nicht um seine Haltung zu korrigieren, sondern um sich und seine Muskeln von allen Seiten zu bewundern. Nach jedem Satz folgt erst einmal der Bick in den Spiegel. Andere ihm ebenwürdige Sportler gibt es kaum und wenn doch haben diese sicherlich durch verbotene Hilfsmittel nachgeholfen. Wenn Frauen anwesend sind mutiert er zum Gockel und stolziert durch das ganze Studio – auch wenn Rivalen gesichtet werden plustert er sich auf. Er wirkt meist etwas arrogant, da er fast ausschließlich über sich und seinen Körper spricht. Da seine Motivation besonders hoch ist hat er auch gute Erfolge im Training. Den Poser muss man manchmal bremsen, dass dieser auch mal Pausenzeiten einlegt und vor allem gesund trainiert und nicht nur Brust und Bizeps.

#7 Der Supplemente-Junkie – Er packt vor jedem Training, erst einmal seine eigene Apotheke aus und zerlegt jedes Lebensmittel in Proteine, Kohlenhydrate und Fette. Er spült seine Pillen mit Eiweißshakes und seine Motivationsprobleme mit Boostern herunter. Er kennt sich super mit den verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln aus und ist fest davon überzeugt, dass man ohne keinen Erfolg haben kann. Würde er sein Fachwissen auch einmal auf die gesunde Ernährung lenken, so wäre sein Geldbeutel sicher weniger strapaziert und sein Urin weniger Gehaltvoll, denn die Mengen am Nährstoffen wandern direkt ins Klo. Meist vertraut er auch im Fitness Training zu viel auf seine kleinen Helfer, so dass ein effektives Training meist zu kurz kommt.

#8 Der Brüllaffe – Jeder von uns hat doch schon einmal einen gesehen oder gehört, ihn erkennt man meist schon, wenn er durch die Eingangstür kommt und durch das ganze Studio schreit. Er hat sich besonders auf schwere Gewichte spezialisiert und zeigt das mit seinem Grunzen auch jedem. Er schmeißt auch sehr gern seine Hanteln und Gewichte lautstark zu Boden. Zugute halten kann man ihm, dass er stets motiviert ist und deswegen auch eine gute Trainingsleistung erbringt. Leider geht diese manchmal zu Lasten der Ruhe.

Welcher Typ sind Sie? 😉

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Hindernisläufe nur was für harte Kerle?

Haben Sie noch nie davon geträumt, einmal mit Ihren Freunden einen Marathon oder sogar Triathlon zu laufen? Doch alle sagen das ist zu hart, zu langweilig oder macht absolut keinen Spaß? Geben Sie nicht auf! Es gibt andere Möglichkeiten gemeinsam mit Ihren Freunden etwas zu Unternehmen. Vielleicht lassen sich Ihre Freunde ja auf ein etwas anderes Erlebnis ein. Haben Sie schon einmal etwas von Though-Mudder, Xletix oder Fisherman’s Strongmanrun gehört? Diese Läufe sind nicht wie ein herkömmlicher Marathon, sondern ein ganz besonderes Erlebnis für Ihre ganze Truppe, das Sie so schnell nicht wieder vergessen werden!

Jeder von Ihnen hat doch bestimmt schon einmal etwas von den Hindernisbahnen der Bundeswehr, oder der Fernsehendung Amerikaner-Gladiators gehört und sich gedacht was die da machen, das kann ich doch schon lange. Bei Though-Mudder und Co. haben Sie die Möglichkeit, es sich selbst zu beweisen. Hierzu müssen Sie vorgefertigte Strecken von 6-25 Km mit verschiedenen Hindernissen überwinden, jedoch nicht alleine, sondern mit Ihrem ganzen Team. Sie hangeln sich über Wassergräben, klettern über Mauern und tauchen durch Eiswasser alles was man als Kind gerne gemacht hat! Die meisten Hindernisse, sind jedoch so aufgebaut das Sie sie nur als Team überwinden können. Egal bei welchem Wetter es zählt nur eins, dass man gemeinsam ins Ziel kommt!

Jetzt denken Sie bestimmt, solche Events sind ja noch härter als ein normaler lauf! Keine Angst, bei diesen Events steht die Herausforderung und der Teamgeist im Vordergrund. Dadurch wird der Zusammenhalt gesteigert und Sie lernen Ihre Freunde, auf eine ganz neue Art kennen.

Natürlich benötigen Sie auch bei solchen Hindernisläufen eine grundlegende Fitness. Hierzu finden Sie gute Anleitungen und Tipps in unseren Artikeln wie man sich am besten auf einen Hindernislauf vorbereitet.

Jetzt noch einmal 4 Gründe, warum ein solches Event das richtige für Sie und Ihre Freunde ist.

Grund #1 Es macht richtig viel Spaß!

Bringen Sie Ihre Freunde, Familie und alle anderen mit zu diesem Event. Es ist kein normaler Run, sondern eine Herausforderung für jeden, der Teamgeist vor persönliche Streckenzeiten stellt.

Grund #2 Es fühlt sich unendlich gut an wenn Sie im Ziel sind!

Finisher solcher Hindernisläufe sprechen gerne von einem Glücksgefühl wenn Sie die Ziellinie überqueren. Die Teilnahme an einem solchen Event sorgt nicht nur dafür das Sie ihren eigenen Schweinehund überwinden und wieder etwas für Ihre Gesundheit tun sondern es steigert den Teamgeist und den Zusammenhalt Ihrer ganzen Truppe.

Grund #3 Sie können es schaffen!

Mit der richtigen Vorbereitung und etwas Training können Sie und Ihr Team jedes Ziel erreichen. Hauptsache Sie arbeiten als Team zusammen und lassen niemanden im Stich!

Grund #4 Es ist pure Motivation

Der Hindernislauf fängt nicht erst an der Startlinie an, sondern in dem Moment wenn Sie und ihre Freunde sich für das Event anmelden. Sie haben dann keine Ausreden mehr, um ein Training ausfallen zu lassen. Sie werden es sich danken, wenn Sie die Ziellinie überqueren und Ihr kühles Bier in den Händen halten. 😉

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Wie kommen Sie erfolgreich auf den Berg?

Träumen Sie auch davon einmal in Ihrem Leben einen Berg z erklimmen? Gerade in den letzten Jahren ist der Abenteuertourismus besonders gefragt und viele Begeisterte entdecken das Bergsteigen für sich. Um das Unterfangen aber erfolgreich zu gestalten ist vor allem eine gute Vorbereitung nötig. Hier einmal die wichtigsten Punkte, welche sie auf einer solchen Tour beachten sollten.

Erfolg ist planbar - so auch die Besteigung eines Berges

Erfolg ist planbar – so auch die Besteigung eines Berges

Viele Menschen denken, dass Fitness der Schlüssel zum Erfolg ist einen Gipfel zu erklimmen. Unbedingt falsch ist dies nicht, nur ist die Fitness nur eine von vielen Komponenten und so haben beispielsweise Sportler keine besseren Chancen als andere Abenteuerlustige. Ganz im Gegenteil: erfahrene Bergführer berichten häufig davon, dass gerade Sportler größere Schwierigkeiten am Berg haben. Dies liegt unter anderem am gesteigerten Ehrgeiz der Athleten, aber teilweise auch an der höheren Muskelmasse, welche die Sportler nach oben schleppen müssen. Selbst Ausdauersportler haben keinen signifikanten Vorteil. Trotzdem ist eine gewisse Grundfitness notwendig. Hier reicht es aber wenn Kraft, Ausdauer und andere motorische Fertigkeiten auf einem grundlegenden Niveau sind. Mehr schadet natürlich nie, bringt aber auch keinen größeren Vorteil.

Die Ausrüstung ist der zweite ausschlaggebende Punkt. Funktionskleidung gibt es in unzähligen Variationen. Vor allem vor Kälte und Regen sollte diese schützen, aber auch bequem sein und die Hitze von innen ableiten. Zudem sind Jacken, Hosen, Rucksäcke und Co auch extrem leicht, denn jedes Gramm will auch en Berg hochgetragen werden. Hier haben sich in den letzten Jahren Schichtsysteme durchgesetzt, da hier die Lagen flexibel kombiniert und getragen werden können. Die erste Schicht bildet immer eine Art Thermounterwäsche wie viele aus dem Wintersport kennen. Diese sorgt für die Aufnehme von Schweiß und gibt diese weiter nach außen ab. Zudem sollte sie natürlich auch warm und trocken halten. Die nächste Lage besteht meist aus einer Flies-Schicht oder auch Daune. Diese Isolationsschicht reflektiert die Körperwärme wieder nach innen und schützt den Körper vom Auskühlen. Zudem ist sie aber Atmungsaktiv und verhindert einen Hitzestau. Die äußerste Schicht ist dann meist eine Soft- oder Hardshell Jacke oder ein Nässeschutz. Dieser sollte möglichst winddicht und robust sein, da er mit der Umwelt in direktem Kontakt steht. Diese drei Schichten halten optimal warm und können auch in bestimmten Jacken schon vorinstalliert sein. Probieren Sie aus was Ihnen am besten gefällt aber die Zwiebelvariante kann besser kombiniert werden als All-in-one-Lösungen.

Ein weiterer Punkt ist natürlich das Wetter. Vielleicht der wichtigste Aspekt und vor allem einer, welchen Sie nicht beeinflussen können. Daher sit es wichtig vor allem Jahreszeiten zu wählen, in welchen das Klima mild ist und der Aufstieg die besten Bedingungen bietet. Daher werden viele Berge im Sommer erklommen wegen der milderen Temperaturen. Ein weiterer Aspekt ist auch der Niederschlag egal in welcher Form. Wer schon mal bei Schneefall oder Regen sein Zelt aufbauen musste weiß, dass das weniger Spaß macht. Auch trocknen die Kleidungsstücke bei hoher Luftfeuchtigkeit schlechter. Gerade Beginner sollten sich besonders mit den klimatischen Gegebenheiten vor Ort beschäftigen. Gipfeletappen sind meist nachts und zur kältesten Tageszeit. Aber auch der Schlafsack und die Isomatte sollten die Temperaturen gut aushalten. Planen Sie lieber etwas kälter, denn einen Reißverschluss kann man immer noch öffnen. Als letztes sollten Sie auch bei schönem Wetter die Sonnenstrahlung nicht unterschätzen. Sonnenbrand kann nicht nur weh tun, sondern dem Körper auch viel Energie entziehen.

Zu guter Letzt bleibt noch die Wahl der Route. Fast jeder Berg kann über mehrere Wege erklommen werden. Es empfiehlt sich nicht nur einen entsprechenden Schwierigkeitsgrad zu wählen sondern auch die länge der Route. Je länger Sie in der Höhe verbringen, desto besser ist die Akklimatisierung. In der Höhe sinkt der Sauerstoffpartialdruck und somit wird die Luft dünner, das atmen fällt schwerer. Je länger Sie Ihrem Körper Zeit geben sich anzupassen, umso einfacher wird die Gipfeletappe Auch Höhentraining bietet sich an, nur sollte der Zeitraum zwischen Training und Aufstieg dann minimal sein. Planen Sie also lieber etwas großzügiger und haben dann eine größere Aussicht auf Erfolg. So minimieren Sie auch das Risiko an der akuten Höhenkrankheit zu leiden.

Ihre Sarah

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Die Blutgruppen Diät

Haben Sie schon einmal von der Blutgruppen Diät gehört? Dieses Konzept soll unsere Blutgruppen nach Alter und Entstehung, sowie nach Nahrungsverträglichkeit und der Krankheitshäufigkeit einstufen. Aber kann Ihr Blut darüber Auskunft geben?

Die Diät geht auf den amerikanischen Naturheilkundlers Peter J. D’Adamo zurück, welcher zu den unterschiedlichen Blutgruppen bestimmte Empfehlungen gibt. So ist die Blutgruppe Null (0) angeblich die älteste und somit auch auf bestimmte Verhaltensweisen zu der damaligen Zeit angepasst. Als Nahrung wird hier klar Fleisch empfohlen, wie eben die damaligen Jäger und Sammler, denn Pflanzenanbau und Haustierhaltung erfolge viel später. Ähnliche Ansätze zum Verzicht auf Getreideprodukte und Milcherzeugnisse finden wir auch bei der Paleo Diät. Allerdings ist die Zuordnung zur Blutgruppe neu. Experten sind sich uneinig darüber, welche Blutgrupe tatsächlich die älteste ist und ziehen auch A in Betracht. Nach dem Erfinder aber ist A die zweitälteste und stammt eher von den sesshaften Bauern. Daher wird hier Gemüse als auch Getreide empfohlen. Blutgruppe B stammt dann angeblich von Viehzüchtern und somit sind Milch und Getreideprodukte kein Problem. AB ist die neuste Blutgruppe und steht für den modernen Menschen. Hier sind vor allem Obst und Gemüse zu empfehlen. Auch die Krankheitsanfälligkeit soll unterschiedlich sein. A steht daher in Verdacht weniger resistent gegenüber Pocken zu sein und Null anfälliger für die damalige Pest und Magengeschwüre. Aber auch hier zeigen die Statistiken unterschiedlichste Ergebnisse.

Dieses Konzept steht stark in der Kritik, da die Argumentation von D’Adamo teilweise willkürlich ist und seine Hypothesen kaum bewiesen. So konnte kein statistisch gesicherter Zusammenhang zwischen Blutgruppen und bestimmten Erkrankungen noch zu Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten hergestellt werden. Dazu kommt, dass gerade bei den Empfehlungen für die bestimmten Lebensmittel sich die Beobachtungen aus dem Alltag damit eben nicht decken. So soll Blutgruppe B besonders Milchprodukte verzehren, allerdings finden wir in Asien sowohl eine Häufung der Blutgruppe als auch eine vermehrte Unverträglichkeit für Milch an. Weiterhin sollen Sojapflanzen Menschen mit A empfohlen werden, was wiederrum der europäischen Küche widerspricht.

Der Verzehr von Milchprodukten und Getreide ist generell in Frage zu stellen und führt langfristig zu Problemen. Diese lassen sich mit dem jetzigen Stand der Forschung aber nicht belegbar auf die Blutgruppen zurückführen. Daher sollten Sie sich um Ihr Blut nicht allzu sehr sorgen und vielmehr die Nahrungsmittel und deren Herkunft sowie Zusammensetzung kritisch im Auge behalten.

Ihre Sarah

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